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Der Vorstand der Arge Bulgaria teilt in tiefer Trauer den Tod des Ehrenvorsitzenden Bernd Kleren mit:![]()
Bernd KlerenUnser Mitglied, ehemaliger Vorsitzender und Ehrenvorsitzender der ARGE Bulgaria ist am 18. September 2008 überraschend verstorben. Bernd Kleren, Jahrgang 1943, war der maßgebende Begründer unserer Arbeitsgemeinschaft und ohne sein Engagement und seinen rheinländischen Charme wären viele Leistungen unserer Gemeinschaft undenkbar gewesen. Bernd Kleren verstand es über viele Jahre seine beruflichen Interessen als selbstständiger Unternehmer und sein leidenschaftliches Hobby, das Sammeln von Sportmotiven und bulgarischen Briefmarken, in Einklang zu bringen. Seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender der IMOS und unserer Arbeitsgemeinschaft sprechen für seine selbstlose Aufopferungsbereitschaft.
Jedes Leben kennt seine Höhen und Tiefen – eine besondere Eigenschaft von Bernd Kleren war die Fähigkeit jeden Tiefpunkt als Beginn für einen neuen Anfang zu nehmen. Nur zu bewundern war der Optimismus, der unseren Bernd die schwere Sehbehinderung meistern ließ. Bernd Kleren war in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Mensch. Diese Art von Menschen wird immer seltener in einer Welt, die von Oberflächlichkeit und Gewöhnlichkeit gezeichnet ist. Gedenken wir einem liebevollen und außergewöhnlichen Menschen, Familienvater, Ehemann und natürlich auch Philatelisten.
Im Oktober 2008 fand in Freyburg/Unstrut unsere Jahreshauptversammlung statt. Hier die wichtigsten Entscheidungen in Kürze: Der Stand der Planung ist folgender: 1. Luftposttarife bis 1945 (Penev, Popov) => 2009-2010 2. Handbuch „Perfins“ (Popov, Kokot) in 2009 => bereits erschienen in deutsch und englisch 3. Buch über die so genannten Sonntagsmarken (Popov) => erschienen im Oktober 2009 4. Auslandspostgebühren 1879 – 1945 (mehrere Mitglieder) 2009-2010 5. Ostrumelienhandbuch (Hitzler) => unbestimmt 6. Abartenkatalog (Federführung Dr. Schade) => 2010
Bericht über den Messestand der ARGE Bulgaria im München vom 05. – 07. März 2009Die Briefmarkentage im MOC München fanden diesmal zusammen mit der recht bekannten „ALPEN-ADRIA-Ausstellung“ im Rang 2 statt. 4 Bücher der österreichischen Levantepost (Autor Popov), 2 Bücher der Bahnhofpostämter (Autor Hitzler), sowie 1 Exemplar der türkischen Post (Autor Popov) wurden verkauft. Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht, da sich die bisherige Messenachfrage auf 1 bis 2 Exemplare beschränkte. Die Standbesetzung teilten sich Herr Gundlfinger und Herr Hitzler. Da die beiden Philatelisten in München recht bekannt sind, wurde der Stand auch als Informationsplattform für allerlei Problemchen und manches Schwätzchen genutzt. Aus Bulgarien waren Herr Bonev, Herr Monev (beides Mitglieder der ARGE), sowie Herr Kanev angereist und freuten sich über die Präsenz der ARGE. Herr Bonev und Herr Monev wurden Freitag Abend von Herrn Hitzler zu Hause bewirtet und es ergab sich ein kleines interessantes Forum für aktuelle Nachrichten aus Bulgarien und für allgemeine philat. Probleme. Es muss unbedingt erwähnt werden, dass die letzten Publikationen der ARGE als Literaturexponat an der Ausstellung teilnahmen.„Die Bahnhofpostämter Bulgariens 1879 – 1920“ von Thomas Hitzler wurde mit Gold prämiert. „Die österreichische Levantepost in Bulgarien“ von Dr. Georgi Popov erhielt Vermeil. Ein schöner Erfolg für die ARGE, der den insgesamt positiven Eindruck von der Messeteilnahme perfekt abrundete. Im Jahr 2011 ergibt sich hoffentlich eine ähnlich erfolgreiche Messe für die ARGE in MOC München. Bericht über den Stand der ARGE Bulgaria bei der IBRA / NAPOSTA / 19. Internationale Briefmarkenmesse vom 6. – 10. Mai 2009 in EssenDieses philatelistische Großereignis umfasste fünf Messehallen und zog insgesamt mehr als 30 000 Besucher an. Zwei Hallen waren für die rund 480 Exponate der beiden Ausstellungen reserviert. Neben einer gesonderten Abteilung für Kinder- und Jugendphilatelie präsentierten sich in weiteren Hallen die internationalen Postverwaltungen und Händler. Nächster Termin: Internationale Briefmarkenbörse in Sindelfingen 29. - 31. Oktober 2010 mit Stand der Arge (Nr. 21).
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